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Hochhäuser in der Ringstraßenzone, Masterplan Glacis
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Vortrag
„Hochhäuser in der Ringstraßenzone!”
Ein "Geschenk" zum 150‐Jahr‐ Jubiläum der Wiener Ringstraße
Vortrag von:
Univ.‐Prof. DI Dr. Friedmund Hueber
Die Stadtplanung erarbeitete mit dem "Masterplan Glacis", dem STEP 2025 und einer Modifikation der Hochhausrichtlinien Voraussetzungen für mehrere Hochhausstandorte in der Ringstraßenzone. Der Gemeinderat hat diese durch mehrheitliche Beschlüsse verbindlich erklärt.
Dadurch werden die Gestaltungs‐ grundsätze des weltweit geschätzten städtebaulichen Gesamtkunstwerkes in der Hoffnung auf Gewinne durch public private partnership, preisgegeben (Je mehr Du für uns tust, desto höher darf Dein Hochhaus werden).
Das "Pilotprojekt" zur Sanierung und Vergrößerung des "Hotel Interconti‐ nental" und zur Finanzierung dessen durch ein Hochhaus am Eislaufverein, wird selbst diesen Rahmenbedingungen nicht gerecht.
Zeit: 19. März 2015, 18 Uhr
Ort: Künstlerhaus Wien, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Beitrag: € 8,- / ÖGDO-Mitglieder & Studenten: € 4,-
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Mitteilung
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Adolf Loos, Schlafzimmer in der Wohnung Lina und Adolf Loos, Wien I., Bösendorferstraße 3, 1903 (Rekonstruktion von Hubmann – Vass, Architekten ZT), © Peter Kainz/MAK |
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Vortrag
„Der Loos‐Gedanke aus der Distanz von 100 Jahren”
Ein Vortrag von Hermann Czech anlässlich der Ausstellung im MAK
Anlässlich der zur Zeit im MAK stattfindenden Ausstellung "Wege der Moderne. Josef Hoffmann Adolf Loos und die Folgen" referiert der Architekt Hermann Czech zu Adolf Loos' Gedanken aus heutiger Sicht.
"Loos' Gedanken und Begriffe sind ein offenes System. Wenn die Wandlungen mitgedacht werden, greift Loos' Polemik auch in der fortgeschrittenen Moderne. (Die Vermittlung durch Josef Frank bewahrt den "Loos‐Gedanken" davor, doktrinär zu werden)." Quelle: MAK
Zeit: 10. März 2015, 19 Uhr
Ort: MAK, Säulenhalle, Stubenring 5, 1010 Wien
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Getreidespeicher am Alberner Hafen, Wien, 1938
© Architekturzentrum Wien, Sammlung |
Ausstellung
„Wien. Die Perle des Reiches. Planen für Hitler”
Das Architekturzentrum Wien zeigt Architektur zur Zeit des Nationalsozialismus in Wien
In seiner neuen Ausstellung zeigt das Architekturzentrum Wien in einer umfassenden Schau das breite Spektrum des Wiener Baugeschehens während des Nationalsozialismus.
Mit der Schaffung von Groß‐Wien steigt die Donaumetropole nach Berlin zur zweitgrößten Stadt des Reiches auf. In Folge ensteht ein wahrer Planungsboom. Infrastruktur‐, Industrie‐ und Bebauungskonzepte zeigen die wichtige Rolle Wiens als Drehscheibe und Transitraum von und nach Südosteuropa.
Die Schau verdeutlicht wie die Architektur für die aggressive Expansionspolitik des NS‐Regimes instrumentalisiert wird und wie Städtebau und Raumplanung zum Machtinstrument für eine national‐ sozialistische Bevölkerungspolitik werden.
Erkenntnisreich ist auch das Wirken vieler ArchitektInnen und die Kontinuität ihrer Arbeit von der Zwischenkriegszeit, über das Dritte Reich und die Nachkriegsjahre bis in die Gegenwart.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Zeit: 19. März bis 17. August 2015, täglich 10–19 Uhr
Eröffnung: 18. März 2015, 19 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien – Alte Halle, Museumsplatz 1, 1070 Wien
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Sujet der Ausstellung "Die Ostmark, altes Germanenland", 1939, Wiener Messepalast, Bild: Tagungsprogramm, http://bit.ly/1GDcz8q |
Symposium
„Archäologie in Österreich 1938–1945”
Internationales Symposium im Archäologiemuseum, Schloss Eggenberg, Graz: 27.4.–29.4.2015
Das Symposium wird im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren von der Abteilung Archäologie & Münzkabinett des Universalmuseums Joanneum in Kooperation mit der Abteilung für Archäologie des Bundesdenkmalamtes veranstaltet.
Auf der Tagung wollen Archäologinnen und Archäologen zusammen mit Zeithistorikerinnen und Zeithistorikern aus dem In‐ und Ausland dieses schwierige und belastete Kapitel österreichischer (Wissenschafts‐) Geschichte aufarbeiten.
Die Vorträge werden durch eine abendliche Podiumsdiskussion unter dem Titel "Archäologie in der NS‐Zeit – Archäologie heute" ergänzt. Darin werden Vertreter/innen aus Archäologie, Zeitgeschichte und Journalismus über die Nachwirkungen der NS‐Zeit auf heutige Theorien, Methoden und institutionelle Strukturen in der Archäologie und Bodendenkmalpflege debattieren und dabei auch auf die Wechselbeziehung zwischen Politik und Archäologie eingehen.
Programm
Zeit: 27. bis 29. April 2015
Ort: Archäologiemuseum, Schloss Eggenberg, Graz
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